Am 22. Januar 2026 verbrachten an der Carl-Schurz-Schule 390 Schülerinnen und Schüler aus sechs Schulen – der Carl-Schurz-Schule, der Ziehenschule, der Liebigschule, dem Lycée Victor Hugo, der Schillerschule und der Textorschule – gemeinsam den Deutsch-französischen Freundschaftstag. Ziel war es, die Werte, die uns in Europa verbinden, lebendig werden zu lassen.
Beim gemeinsamen Kochen und Singen, in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Begriff „Zusammenhalt“, im Gemeinschaftsgefühl beim Sport, in der Freude am Experimentieren und am Theaterspielen sowie in der Beschäftigung mit Interkulturalität wurde erfahrbar, was den Zusammenhalt in Europa stärkt. Auch die Auseinandersetzung mit den aktuellen politischen Herausforderungen unserer Zeit bewegte uns schul- und altersübergreifend.

Die Schülerinnen und Schüler der Q1-Phase hörten zunächst einen Vortrag von Christophe Braouet, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft, über die Bedeutung der europäischen Einheit. Angeregt durch seine Impulse befragten sie anschließend Passantinnen und Passanten in Sachsenhausen, zum Beispiel mit Fragen wie: „Was müssten Lehrkräfte in Frankreich tun, damit Jugendliche dort mehr Lust auf Deutsch haben?“, „Was ist Ihnen aus Ihrem Französischunterricht besonders in Erinnerung geblieben?“ oder „Wenn Europa mit einer Stimme sprechen würde – was würde sich sofort ändern?“ Parallel dazu lernten sich die Sechst- und Siebtklässlerinnen und -klässler in verschiedenen Ateliers, bei einem Völkerballturnier und einem Papierflugzeugwettbewerb kennen.
Eine Abschlussfeier, eröffnet mit dem Lied „Le Soleil et la pluie“, das 100 Schülerinnen und Schüler der Textorschule sangen, beschloss den Tag. Anwesend waren Monsieur Nicolas Bergeret, Generalkonsul, Monsieur Emmanuel Beaufils, Kulturattaché, Monsieur Christophe Braouet sowie die Schulleiterinnen und Schulleiter der beteiligten Schulen.
Jede Freundschaft – auch die zwischen Nationen – lebt davon, dass man sich immer wieder bewusst macht, wie wertvoll sie ist. Dieser Tag hat dazu beigetragen, die Bedeutung eines vereinten Europas ins Bewusstsein zu rücken. Damit sind wir unserem Motto „Europe in motion“ in besonderer Weise gerecht geworden.








