Vom 12. bis zum 14. August 2026 setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 intensiv mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander. Im Rahmen von Workshops, Ausflügen und Beiträgen von Expertinnen und Experten erhielten sie die Möglichkeit, verschiedene Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen.
Vor den Sommerferien hatten sich die Schülerinnen und Schüler für einen Themenbereich entschieden, der sie besonders interessierte. Entsprechend ihrer Wahl arbeiteten sie in den vier Projektgruppen „Recht und Strafe“, „Nachhaltigkeit“, „Medien, Journalismus und KI“ sowie „Demokratie“. Organisiert haben die Veranstaltung Helena Hardenberg, Nina Dofel und Henry Jennert mit Unterstützung durch Philipp Rücker.

Den Auftakt der Projekttage bildete am 12. August eine gemeinsame Veranstaltung in der Aula. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler ihren Projektgruppen zugeteilt und verbrachten die folgenden Tage gemeinsam in ihren jeweiligen Kursen. Dabei beschäftigten sie sich intensiv mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen und erhielten zugleich Einblicke darin, wie sie ihre eigenen Interessen und Überzeugungen aktiv in die Gesellschaft einbringen konnten.
Besonders praxisnah gestaltete sich die Arbeit in der Gruppe „Recht und Strafe“, die von Lea Köhler betreut wurde. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich unter anderem intensiv mit dem Lösen eines Kriminalfalls auseinander und erhielten dadurch einen unmittelbaren Zugang zu diesem Themenbereich.
Für zusätzliche Einblicke sorgten mehrere externe Gäste. So berichtete ein ehemaliger Häftling von seinen persönlichen Erfahrungen. Inzwischen arbeitete er für die Organisation „Gefangene helfen Jugendlichen“ in Hamburg und konnte eine ganz besondere Perspektive auf das Thema vermitteln. Darüber hinaus war eine Mitarbeiterin der Jugendhilfe im Strafverfahren aus Sachsenhausen zu Gast. Sie gab den Jugendlichen weitere Einblicke in die Abläufe und Herausforderungen von Jugendstrafverfahren.


Ein besonderer Höhepunkt der Projekttage war die Abschlussveranstaltung am dritten Tag. Bei einem Gallery Walk präsentierten die verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse und Erfahrungen. Dabei zeigten die 7 Klassen ihre Arbeit nicht nur auf Plakaten, sondern nutzten auch kreative Formen wie Darstellendes Spiel und Schauspielszenen.
So erhielten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit der anderen Projektgruppen zu bekommen und die unterschiedlichen Ergebnisse kennenzulernen. Besonders die kreative Präsentation machte deutlich, wie vielfältig die Zugänge zu politischen Themen sein konnten.
Die Veranstaltung YOU(TH) FOR POLITICS ist nun seit Jahren eine wichtige Grundfeste unserer Schule.
Angesichts der aktuellen politischen Lage ist es der CSS und der Schulgemeinde wichtig, politische Aufklärung sowie Meinungsbildung in die schulische Praxis zu integrieren.
Text: Rasende Reporter CSS


